Festgeldkonto

Neben dem Tagesgeld-Konto gehört das Festgeld-Konto zu den sichersten Formen der Geldanlage. Im Gegensatz zum Erstgenannten ist hier sogar das eine oder andere Prozent mehr drin. Dafür verzichtet der Anleger jedoch auf die hohe Flexibilität des Tagesgeld-Kontos. Steht fest, über welchen Zeitrahmen man das Ersparte anlegen möchte und, dass es während dieser Zeit nicht benötigt wird, sollte man den Vorteil der höheren Rendite auf jeden Fall prüfen. Ein Festgeld-Konto erhält man praktisch für jeden beliebigen Zeitraum, ob 30 Tage, 6 Monate oder 5 Jahre. Mit dem hier angebotenen Festgeldrechner werden Sie schnell feststellen, ob sich eine Festgeld-Anlage für Sie lohnt. Letztendlich sind Zeiträume von einem Jahr bis zu 24 Monate noch recht überschaubar und lassen sich gut planen. Dafür bekommt man schon hier einiges mehr als auf dem Tagesgeld-Konto.


Für die Sicherheit sorgen beim Festgeld-Konto in Deutschland, wie beim Tagesgeld-Konto, der Gesetzgeber und der Einlagensicherungsfonds. Die Einlagen auf dem Festgeld-Konto sind hier von der Bank bis zu 100.000 € gesetzlich abzusichern. Das gilt natürlich auch für die hier vorgestellten Onlinekonten.


Beim derzeit geringen Zinsniveau bleibt das einzige Risiko die Inflation. 2 Prozent Zinsen auf dem Festgeld-Konto nützen wenig, wenn Kaufkraftverlust durch die Inflation droht. Trotzdem sind es immer noch 2 % mehr, als die Einlage im Kopfkissen oder im Sparstrumpf, von der höheren Sicherheit mal abgesehen. Dennoch sollte man den Zeitraum für die Festgeld-Anlage nicht zu sehr ausdehnen, um zumindest eine gewisse Flexibilität zu sichern. Denn langfristig gesehen befindet sich das derzeitige Zinsniveau auf einem sehr niedrigem Level. Sind die aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrisen überstanden könnten hier bessere Renditen angeboten werden, die es dann festzuschreiben gilt. Ähnlich der Wertpaieranlage lohnt sich ein Mix aus verschiedenen Laufzeiten und ggf. auch einem Tagesgeld-Konto.


Da der Zinssatz beim Festgeld-Konto über einen bestimmten Zeitraum vertraglich festgeschrieben wird, kann man hier abhängig von der Sicherung im Einlagensicherungsfonds und der gewählten Laufzeit tatsächlich nach der höchsten Rendite entscheiden. Hier heisst es also die Festgeldzinsen zu vegleichen. Werfen Sie doch einfach einen Blick auf meine Empfehlungsseiten oder den Festgeldrechner.


Bei höherem Einkommen und größeren Geldanlagen darf natürlich die Steuerbelastung bei der Renditeberechnung nicht vergessen werden. Gerade beim Festgeld-Konto muss darauf geachtet werden, wann die Zinsen ausgezahlt werden. In den vorgenannten Fällen kann ein Festgeld-Konto, bei welchem die Zinsen erst nach einer mehrjährigen Laufzeit gutgeschrieben werden, erhebliche Nachteile mit sich bringen. Auch zu diesem Thema finden Sie hier etwas Wissenswertes.


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